Unternehmergemeinschaft

Stadt Hemmoor e.V.

Jahreshauptversammlung 2017

Hemmoorer Unternehmergemeinschaft und Stadt ziehen an einem Strang

Hemmoor (rd.) – Am 26. April 2016 trafen sich die Mitglieder der Unternehmergemeinschaft Hemmoor in Ohl’s Gasthof zur diesjährigen Mitgliederversammlung.

Der Vorsitzende Wolfgang Fels freute sich, an diesem Abend die drei neuen Mitglieder Wilfried Röndigs (Badstudio Röndigs), Hartmuth und Hajek Schütt (Tischlerei) und Gaby Fitzsimmons (Die kleine Blumenwerkstatt) sowie Samtgemeindebürgermeister

Dirk Brauer und den Bürgermeister der Stadt Hemmoor, Lasse Weritz, begrüßen zu können.

In seinem Jahresbericht trug Fels die vielen Aktivitäten vor, die er mit seinen Vorstands- und Beiratsteam gemeistert hat. Highlights waren die Hemmoorer Automeile, an der 11 Autohäuser teilgenommen haben und die sehr gut besucht war, sowie der weitere Ausbau der Weihnachtsbeleuchtung auf mittlerweile über 100 Lichtelemente.  In diesem Jahr soll sie noch auf insgesamt 115 Lichtelemente ausgebaut werden, damit auch die B 495 durch Hemmoor durchgehend in weihnachtlichem Glanz erscheinen kann.  

Die Zusammenarbeit und der Kontakt zu den benachbarten Gewerbevereinen konnte auch im letzten Jahr weiter ausgebaut werden, man trifft sich mittlerweile regelmäßig zum Austausch. Die vereinseigene Internet-Präsenz www.hemmoor.com wurde durch Michael Denke mittlerweile komplett überarbeitet und passt sich nun auch mobilen Endgeräten an.

Am 2. Mai findet im  Rathaussaal in Hemmoor um 19.30 Uhr das nächste Wirtschaftsgespräch zum Thema „Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt“, in dem Vertreter des Jobcenters Cuxhaven und der Agentur für Arbeit über Möglichkeiten und Förderprogramme sprechen werden, statt, zu dem auch die befreundeten benachbarten Gewerbevereine eingeladen sind.

Fels lobte die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung der Stadt und Samtgemeinde Hemmoor. Dieses Lob wurde von Hemmoors Bürgermeister Lasse Weritz und von Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer in gleicher Weise erwidert, die den anwesenden Unternehmern einen Einblick in die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen gaben: In Hemmoor-Heeßel soll  das neue Gewerbegebiet „Wedelsforth“ entstehen und im Zentrum an der Otto-Peschel-Straße soll sich auf dem unbebauten Bereich neues für die Innenstadt geeignetes Gewerbe ansiedeln können. Auch wenn die Bemühungen in der HVV-Anbindung ein Dauerthema sind, gab sich Bürgermeister Lasse Weritz optimistisch, dass hier bald passende Lösungen gefunden werden.

Das 50-jährige Bestehen der Gemeinde Hemmoor, die 1982 die Stadtrechte verliehen bekam, soll Anfang Juli 2018 gebührend gefeiert werden. Zu diesem Anlass soll auch das neue Logo der Stadt Hemmoor präsentiert werden. Neben diversen Baustellen des Dorferneuerungsprogramms, Straßensanierungen und Breitband-Ausbau in Heeßel gibt es Planungen, die Festhalle zu renovieren, um größere Veranstaltungen nach Hemmoor zurückzuholen. Darüber hinaus sollen weitere Kindergartenplätze geschaffen und Kinderspielplätze saniert werden. An der Ärzteförderung wird ebenfalls weiterhin festgehalten, um weitere Ärzte für Hemmoor zu gewinnen.

Weihnachtsmarkt soll auf dem Rathausplatz bleiben

Ein heikles Thema war an diesem Abend der Hemmoorer Weihnachtsmarkt, für den es aktuell Überlegungen gibt, ihn zukünftig nicht mehr auf dem Rathausplatz durchzuführen. Wolfgang Fels warnte davor, den Standort vom Rathausplatz, dem „Wohnzimmer der Stadt Hemmoor“, wieder zu entfernen. Am Konzept auf dem Rathausplatz lässt sich sicher noch einiges optimieren, beispielsweise durch Einsatz von weihnachtlichen Holzbuden statt Zelten, einer Freibühne mit weihnachtlichem Rahmenprogramm und ein paar aufgestellte Tannenbäume. Über die zukünftige Einbindung der Osteschule sollte man auch nachdenken, weil sie räumlich zu weit abseits ist, aber eine grundsätzliche Aufgabe dieses zentralen und gut erreichbaren Standortes mit optimaler Parkplatzsituation wäre aus seiner Sicht ein großer Fehler, nachdem man sich vor einigen Jahren bewusst dafür entschieden hat, den Markt von der Christuskirche auf den Rathausplatz zu verlegen. „Ein Weihnachtsmarkt ist schließlich ein Weihnachtsmarkt und kein Wandermarkt“, so Fels.